Bilder & Presse
1.4.2012
Caritas-Kleiderstube spendete
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Ennigerloh. Vor ungefähr drei Jahren sammelte die Caritas-Kleiderstube Brillen und Kinderwinterbekleidung in Zusammenarbeit mit dem Verein „Geko”. Diese Spende ging nach Marokko zur Unterstützung der Bevölkerung des Tamstint-Tales im Hohen Atlas. „Geko” ist ein „Gemeinnütziger Verein für Entwicklungshilfe und Kooperation e.V.” mit Sitz in Holzwickede. „Der Verein wurde 1990 mit der Zielsetzung gegründet, im Bereich der Entwicklungshilfe einen alternativen Beitrag zu den vielfältigen Hilfen zu leisten, die schon von großen staatlichen und religiösen Organisationen erbracht werden. Kleine Initiativen können direkter und effektiver, das heißt, ohne großen Verwaltungsaufwand arbeiten”, erklärte Jürgen Poller, Vorsitzender des Vereins „Geko”, der zurzeit 24 Mitglieder zählt. Auf Anfrage des Vereins hat die Caritas-Kleiderstube vor einiger Zeit zu einer neuen Spendenaktion für Gambia aufgerufen. Drei Wochen lang wurde weiße Bettwäsche gesammelt. Zum Ende der Aktion konnte sich das Kleiderstubenteam über 1.200 Kilogramm Bettwäsche freuen, die in 60 Kartons gepackt wurde. „Hierfür geht ein besonderer Dank an alle Spender aus Ennigerloh aber auch an die, die aus Lette, Wadersloh und der Umgebung angereist waren, um die Bettwäsche abzugeben”, berichteten Agnes Heitmann und Regina Trockel. Am 18. Februar holte Jürgen Poller die 60 Kartons aus Ennigerloh ab und konnte sich auch noch über einen Spendenscheck in Höhe von 500 Euro freuen. Hierbei handelt es sich um die Einnahmen aus der Caritas-Kleiderstube und sind für die Transportkosten der Wäsche nach Afrika bestimmt. „2010 konnten wir 36 Krankenhausbetten nebst Matratzen und Nachtschränke nach Gambia in die Hauptstadt Banjul für das Royal Victoria Teaching Hospital (RVTH) schicken. Nun haben wir auch noch die passende Bettwäsche dafür”, freute sich der Vorsitzende des Vereins „Geko”.
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Freuen sich über die gelungene Sonderaktion und den Spendenscheck über 500 Euro (v.l.): Jürgen Poller (Vorsitzender des Vereins „Geko”), Regina Trockel und Agnes Heitmann (Caritas-Kleiderstube)
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(Zeitungsartikel aus dem Ennigerloher Blickpunkt)
23.2.2012
1100 Kilogramm weiße Bettwäsche gesammelt
Wäsche für Afrika
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Weiße Bettwäsche war in den vergangenen Wochen in der Caritas-Kleiderstube Ennigerloh für ein Krankenhaus im afrikanischen Gambia gesammelt worden. Die Wäsche wurde nun dem Verein Geko übergeben, der sie nach Afrika weiterleitet. Das Bild zeigt (v. l.) den Vorsitzenden von Geko, Jürgen Poller, sowie Regina Trockel und Agnes Heitmann von der Caritas-Kleiderstube.
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Ennigerloh (gl). Die Caritas-Kleiderstube St. Ludgerus hat in den vergangenen drei Wochen weiße Bettwäsche gesammelt. „Insgesamt kamen 60 Kartons mit einem Gesamtgewicht von 1100 Kilogramm zusammen, die dem Gemeinnützigen Verein für Entwicklungshilfe und Kooperation
(Geko) gespendet werden. Wir bedanken uns bei allen Wäschespendern”, unterstreicht Agnes Heitmann von der Kleiderstube. Der Geko-Vorsitzende Jürgen Poller holte jetzt die Kartons in Ennigerloh ab. Der Kontakt zwischen der Caritas-Kleiderstube und Geko war über Hermann-Josef
Homeier, ehemaliger Arbeitskollege von Jürgen Poller und Schwiegersohn von Agnes Heitmann, zustande gekommen. „Ich habe seine Anfrage nach weißer Bettwäsche für das Royal Victoria Teaching Hospital im gambischen Banjul direkt an die Kleiderstube weitergeleitet”, berichtet der
Werneraner. Außerdem spendeten die ehrenamtlichen Mitarbeiter der Kleiderstube 500 € für den Transport der Bettwäsche nach Gambia.
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(Zeitungsartikel aus „Die Glocke”)
25.6.2011
Die Weiterbildung zur Hygienefachkraft absolviert James Ismaila Gomez (2.v.l.) zurzeit am Evangelischen Krankenhaus. Während Eva Hopp und Ruth Walentowski (r.) dem Gast aus Gambia die Arbeitsschritte erklären, schaut der Vorsitzende des Vereins Geko, Jürgen Poller, zu. ■ Foto: Roman Grzelak
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Medizinische Entwicklungshilfe
Krankenpfleger aus Gambia bildet sich weiter
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UNNA ■ Krankenpfleger James Ismaila Gomez kommt aus Gambia und absolviert zurzeit im Evangelischen Krankenhaus eine Weiterbildung. Möglich macht das der Verein Geko (Gemeinnütziger Verein für Entwicklungshilfe und Kooperation), der finanziell und ideell vom Kreis Unna unterstützt wird. Geko bemüht sich um die Verbesserung der medizinischen Versorgung der Bevölkerung in Gambia. In der Hauptstadt Banjul liegt das Royal Victoria Hospital, ein großes staatliches Krankenhaus, das trotz der Hilfe von Sponsoren im medizinischen Standard und der technischen Ausrüstung weit hinter europäischen Verhältnissen zurückliegt. Geko sorgt dafür, dass Pflegepersonal aus Gambia in Unna weitergebildet wird, lieferte bereits einen Rettungs- und einen Krankenwagen sowie medizinisch/technische Ausrüstung, rüstete die Werkstatt mit Werkzeugen und die Näherei mit Nähmaschinen aus und lieferte 36 Krankenhausbetten und Bettwäsche. ■ fü
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(Zeitungsartikel aus dem Hellweger Anzeiger vom 17. Juni 2011)
... und hier dazu ein Presseartikel des Kreises Unna vom 8. Juni 2011
Strahlende Gesichter beim Erinnerungsfoto für den gambischen Gast vor dem Kreishaus: (v.l.) Uwe Schwerdt (GEKO e.V.), Ruth Walentowski vom Evangelischen Krankenhaus Unna, James Ismaila Gomez, Kreisdirektor Rainer Stratmann, Gerhard Pielken vom Fachbereich Kultur des Kreises Unna und Jürgen Poller (GEKO e.V.)
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Empfang für gambischen Krankenpfleger
Kreis unterstützt Fortbildung
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Kreis Unna. (PK) Einen herzlichen Empfang bereitete Kreisdirektor Rainer Stratmann dem Krankenpfleger James Ismaila Gomez aus dem Royal Victoria Hospital (RVH) in Banjul in Gambia. Zur Zeit absolviert James Ismaila Gomez ein 8-wöchiges Praktikum im Evangelischen Krankenhaus Unna und macht sich dort mit moderner medizinischer Technik und den organisatorischen Abläufen vertraut. Die so geschulten Kräfte nehmen später im Royal Victoria Hospital häufig leitende Funktionen im pflegerischen Bereich wahr. Diese Unterstützungsmaßnahmen haben für das gambische Krankenhaus eine große Bedeutung, zumal es inzwischen auch den Status eines Ausbildungskrankenhauses hat. Der Kreis Unna unterstützt seit 1989 gemeinsam mit dem Evangelischen Krankenhaus Unna und dem GEKO (Gemeinnütziger Verein für Entwicklungshilfe und Kooperation) das RVH bei der Ausbildung von Krankenpflegern und bei der Ausstattung des Krankenhauses mit technischen Geräten. Der Gemeinnützige Verein für Entwicklungshilfe und Kooperation mit seinen vielseitigen Kontakten und Erfahrungen hat erneut das diesjährige Ausbildungsprogramm organisiert. Das Evangelische Krankenhaus stellt wie gewohnt neben der Ausbildung auch Unterkunft und Verpflegung der Praktikanten sicher. Der Kreis Unna unterstützt das Hilfsprogramm neben der Beschaffung der notwendigen Visa und Aufenthaltsgenehmigungen durch die Übernahme der Reisekosten und der Gewährung eines Taschengeldes für den Zeitraum des Aufenthaltes und bereitet auch ein kleines Kulturprogramm zum Kennenlernen von Land und Leuten vor.
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Quelle Text und Foto: Kreis Unna - Pressestelle
30. August 2010
Das Foto zeigt von links nach rechts: GEKO-Vorsitzender Jürgen Poller, Frau Puye, Kreismitarbeiter
Gerhard Pielken, Kreisdirektor Rainer Stratmann, Herr Trawalley, GEKO-Schriftführer Uwe Schwerdt und GEKOs 2. Vorsitzende und OP-Schwester im EK
Unna Ruth Walentowski.
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Krankenpflegerische Weiterbildung made in Unna
Zum 13. Mal hielten sich 2010 zwei Krankenpfleger aus Gambia
zu einer 8-wöchigen Weiterbildung am Evangelischen Krankenhaus in Unna auf.
Diese Maßnahme wird vom Kreis Unna finanziert und vom
Entwicklungshilfeverein GEKO e.V. gemanaged. Das Evangelische Krankenhaus Unna (EK)
betreibt die Weiterbildung in den vom Projektpartner, dem Royal Victoria
Teaching Hospital (RVTH) in Gambias Hauptstadt Banjul, gewünschten Bereichen.
Frau Jabou Puye, zuhause OP-Schwester und Herr Fabakary
Trawalley, im RVTH Leiter der zentralen Sterilisationsgut-Aufbereitung, waren
beeindruckt von den Arbeitsweisen im EK und sind mit vielen neuen Erfahrungen
nach Hause zurückgekehrt. Dort werden sie, wie schon die früheren Teilnehmer
der Weiterbildung, ihre Kenntnisse an ihre Kollegen weitergeben und vielleicht
auch die eine oder andere Veränderung bewirken.
Übrigens sind nicht wenige der Krankenpfleger nach ihrem
Aufenthalt in Deutschland mit höheren Aufgaben betraut worden.
Am 30.08.10 wurden die Krankenpfleger zusammen mit den
Projektverantwortlichen vom Kreisdirektor Rainer Stratmann im Kreishaus zu Unna
empfangen.
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30. Juli 2010
Nicht nur im Umgang mit Patienten lernen die gambianischen Kollegen, auch bei Tätigkeiten wie der Desinfektion holen sie sich Ratschläge. Von links: Dr. Uwe Devrient, Jürgen Poller (Vorsitzender des Vereins GEKO), Fabakary Trawalley, Ruth Walentowski (pflegerische OP-Leiterin), Jabou Puye und Eva Hopp von der zentralen Sterilisationsversorgungseinheit. ■ Foto: Grzelak
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Medizinischer Ausflug in eine andere Welt
Zwei Gambianer sind im Rahmen des Krankenhausprojekts Gambia am EK
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Von Nadja Schöler
UNNA ■ Jabou Puye und Fabakary Trawalley tragen zum ersten Mal in ihrem Leben einen blauen Arztkittel. Wenn die Krankenschwester und der Krankenpfleger morgens ins Evangelische Krankenhaus kommen, wartet ein Arbeitstag auf die beiden Gambianer, der sich in vielen Dingen von dem in ihrer Heimat unterscheidet.
Puye und Trawalley sind beeindruckt von den vielen hochtechnischen Geräten, mit denen ihre deutschen Kollegen in Unna arbeiten. „Wir machen bei uns fast alles manuell. Von den vielen Monitoren in der Intensivstation bin ich sehr beeindruckt”, sagt die 42-jährige Jabou Puye. Sie wünscht sich, dass ihr Krankenhaus in Banjul, der Hauptstadt Gambias, auch einmal solche Geräte bekommt. Acht Wochen lang sind die beiden im Rahmen des Krankenhausprojekts Gambia im Evangelischen Krankenhaus und schauen dort den deutschen Ärzten und Pflegern über die Schulter. Auch wenn sie hier lernen, Geräte zu bedienen, über die ihr Krankenhaus nicht verfügt, ist Dr. Uwe Devrient, leitender Oberarzt der Klinik für Innere Medizin, überzeugt, dass die beiden Gambianer von ihrem Aufenthalt in Unna profitieren. „Die Kunst ist nicht, die Geräte zu bedienen, sondern auf sie zu reagieren und zu wissen, was sie bedeuten.”
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Was die beiden in dieser Weiterbildung lernen, sollen sie mitnehmen in ihre Heimat. Denn das Ziel des Projekts ist, die medizinische Versorgung im Royal Victoria Hospital in Banjul zu verbessern. Obwohl das Krankenhaus zu den modernsten in Gambia gehört und das einzige im Land ist, das alle Patienten aufnehmen kann, sind die Hygiene und Ausbildungsstandards dort nicht gut, wie Fabakary Trawalley berichtet: „Ich leite die zentrale Sterilisations- aufbereitungseinheit, doch wie ich haben dort alle ihr Wissen durch Erfahrung aufgebaut, nicht durch Ausbildung.” Für gambianische Verhältnisse ist der Ausbildungsstand des Personals am Royal Victoria Hospital gut. Dennoch gibt es dort kaum Hygieneregeln, sagt Trawalley. Die Ärzte und Pfleger brächten ihre Kittel von zuhause mit und trügen sie auch in der Intensivstation. Auch er ist begeistert von den Geräten, über die die Unnaer Kollegen verfügen. Wie groß der technische Mangel in Banjul ist, stellt Eva Hopp von der zentralen Sterilisationsversorgungseinheit im Evangelischen Krankenhaus an einem Beispiel dar: „Die Knochenbohrmaschine in Banjul ist eine normale Haushaltsbohrmaschine, die sich nicht sterilisieren lässt.” Normen und Gesetze zur Hygiene gebe es nicht.
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Zwar verstehen die beiden Gäste aus Afrika kein Deutsch, aber sie sind sehr überrascht von der Warmherzigkeit, mit der sie in Unna aufgenommen werden. „Die Leute sind sehr gastfreundlich. Im Krankenhaus stellen sie uns viele Fragen, doch oft scheitert es dann an der Sprachbarriere”, sagt die gambianische Krankenschwester. Dass Patienten und Kollegen sich so sehr um sie bemühen, findet sie toll. Auch wenn ihnen das deutsche Essen nicht so besonders schmeckt, haben beide eine neue Leidenschaft entdeckt: Vanilleeis.
Projekt des Vereins GEKO ■ Initiator des Krankenhausprojekts Gambia, das es seit 1989 gibt, ist der gemeinnützige Verein für Entwicklungshilfe und Kooperation (GEKO). ■ Gesponsert wird die Weiterbildung vom Kreis Unna und dem Evangelischen Krankenhaus Unna. Im Rahmen des Projektes ist schon viel Hilfe aus dem Kreis nach Gambia geflossen, etwa ein Rettungs- und ein Krankenwagen, medizinisch-technische Ausrüstung, eine Werkstatt und Werkzeug und Nähmaschinen.
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Zeitungsartikel aus dem Hellweger Anzeiger
30. Juli 2010
... und hier dazu ein Zeitungsbericht von Markus Esser von der WR
[weiterlesen]
5. Juli 2010
Eine-Welt-Gruppen stellten sich vor
Infos über ehrenamtliches Engagement
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An den Ständen der einzelnen Eine-Welt-Gruppen gab es viel zu sehen, etwa Musikinstrumente. Das Foto zeigt GEKO-Chef Jürgen Poller (links) und Ghana-Projektleiter Gad Osafo beim Musizieren auf traditionellen Musikinstrumenten aus Ghana. ■ Foto: Grzelak
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UNNA ■ „Wir bauen Brücken - Humanitäre Hilfe aus Unna ” - unter diesem Motto stand der Aktionstag der ”Eine-Welt-Gruppen”. Zum zehnten Mal haben verschiedene Gruppen über Verkauf von Waren und über Spenden Geld für wohltätige Zwecke gesammelt und stellten ihre ehrenamtliche Arbeit vor. Bei der Aktion am Platz der Begegnungen an der Bahnhofstraße waren vertreten: die Guatemala-Initiative, die Umweltberatung der Verbraucherzentrale NRW, der Verein Geko, die Nepal-Hilfe, die Kinderhilfe Chatterhat, Amnesty International und der Umweltbereich der Kreisstadt Unna. Die Hilfe geht etwa nach Ghana, Gambia und Sierra Leone.
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Zeitungsartikel aus dem Hellweger Anzeiger
Mai 2010
Krankenhausbetten für Gambia
36 Krankenhausbetten fasste der 12 m lange Container, [weiterlesen]
10. April 2010
Zwei Krankenpfleger aus Gambia suchen eine Bleibe
Gemeinnütziger Verein für Entwicklungshilfe und Kooperation (Geko) hofft auf die Mithilfe der Unnaer - Projekt kann sonst nicht durchgeführt werden
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Das Royal Victoria Hospital in Banjul/Gambia. Von dort kommen seit 14 Jahren die Krankenpfleger, die im Evangelischen Krankenhaus weitergebildet werden. ■ Foto: privat
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Von Yvonne Schütze-Fürst UNNA ■ Der Verein Geko (Gemeinnütziger Verein für Entwicklungshilfe und Kooperation), der sich seit vielen Jahren für Menschen in Entwicklungsländern einsetzt, braucht jetzt ganz dringend selber Hilfe. Wenn es nämlich nicht gelingen sollte, für zwei Krankenpfleger aus Gambia Zimmer zu bekommen, dann wäre dieses Projekt zum Scheitern verurteilt. Aber erst mal zur Erklärung: Der Verein unterstützt seit Jahren gemeinsam mit dem Kreis Unna und dem Evangelischen Krankenhaus das Royal Victoria Hospital in Banjul/Gambia mit der Weiterbildung von Pflegepersonal, medizinischer Ausrüstung, Krankenwagen und Werkzeugen für die Werkstatt. Und das ist nur eines von vielen Projekten. Einmal im Jahr werden dank der Finanzierung durch den Kreis Unna zwei Krankenpfleger aus Gambia zehn Wochen lang im Evangelischen Krankenhaus weiter gebildet. Bislang waren sie im Schwesternheim des Krankenhauses untergebracht. Dieses Schwesternheim aber soll abgerissen werden und demnach fehlt auch für die Gäste aus Gambia die Unterkunft. „Eine teure Unterbringung ist aber nicht möglich”, hat der Vereinsvorsitzende Jürgen Poller aus Holzwickede schon Preise für Unterkünfte verglichen. Nun setzt er auf die Hilfe der Bürger. „Die Zimmer sollten möglichst nah beieinanderliegen und das Krankenhaus fußläufig erreichbar sein”, formuliert Jürgen Poller die Wünsche und fügt an, dass er aber von einer Einzelunterbringung spreche, denn welchen Geschlechts die Gäste sind, weiß er noch nicht. „Die Gastfamilien sollten zumindest einen minimalen englischen Wortschatz haben. Rudimentäre Kenntnisse reichen aus”, fügt Poller an. Für die Verpflegung müssen die Vermieter nicht sorgen. Er weiß aus Erfahrung, dass die Gäste gern nah beieinander wohnen, da sie in der Fremde die Wochenenden gern gemeinsam verbringen. Im vergangenen Jahr gab es keinen Besuch aus Afrika, stattdessen schickte der Verein dringend benötigte Krankenhausbetten nach Gambia.
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Kontakt
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■ Wer dem Verein ein Angebot machen oder mehr über das Projekt erfahren möchte, kann sich beim Vorsitzender Jürgen Poller, Tel. 02301/7718 oder beim Evangelischen Krankenhaus, Tel. 02303/106211 melden. ■ Der genaue Termin für den Besuch der Krankenpfleger steht noch nicht fest. Gedacht wird an den Zeitraum zwischen Mitte Juli und Ende September.
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Ein Zeitungsbericht aus dem Hellweger Anzeiger
8. April 2010
Gasteltern für afrikanische Krankenpfleger gesucht
Ein Zeitungsbericht von Mareike Rellecke von der WR
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6. März 2010
Im Gepäck ein Stückchen Deutschland
Ein Zeitungsbericht von Katrin Bölstler von der WR
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6. November 2008
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Vorsitzender Jürgen Poller engagiert sich seit 1990 mit dem Verein GEKO in Entwicklungsländern
Kleiner Verein leistet Großes in der Welt
Holzwickede, 6.11.2008, Peter Gräber
Holzwickede. Für fremde Länder, Sprachen und Kulturen hat sich Jürgen Poller eigentlich schon von klein auf interessiert. Da lag es nahe, dass sich
der Holzwickeder im Verein GEKO e.V. engagierte, als dieser 1990 von Professor Reents in Unna gegründet wurde.
„Ich bin sogar Gründungsmitglied”, sagt der 64-jährige Ingenieur im
Ruhestand. „Die Idee war, aus dem großen Knowhow hier bei uns, etwas für die
Entwicklungsländer abzuzweigen”, erläutert Jürgen Poller. „Vor allem in
den Bereichen Bildung, Kommunikation, Gesundheit und Ernährung wollen wir Hilfe zur Selbsthilfe leisten.”
Vier Jahr nach der Gründung war Poller, der beruflich häufig im Ausland tätig
war und mehrere Sprachen spricht, bereits Vorsitzender von GEKO (Gemeinnütziger
Verein für Entwicklungshilfe und Kooperation). Das Anfangsziel des Vereins,
angepasste Technologien aufzubauen und Klein- und Mittelbetriebe zu fördern,
ließ sich zwar auf Dauer nicht ganz realisieren. Wovon die Insolvenz der GEKO
GmbH zeugt, als die Fördergelder ausgingen. Doch der Verein GEKO lebt weiter
– und ist aktiver denn je. „Wir arbeiten jetzt hauptsächlich im Bereich
Bildung und Gesundheit”, erläutert Jürgen Poller. „Ohne diese
Grundvoraussetzungen läuft gar nichts.”
GEKO engagiert sich gezielt nur in wenigen Ländern: Gambia, Ghana, Sierra
Leone und neuerdings auch Marokko. In Ghana erhält das Royal Victoria Hospital
gebrauchtes medizinisch-technisches Material. Außerdem organisiert GEKO die
Weiterbildung von jährlich zwei Krankenpflegern am Evangelischen Krankenhaus in
Unna. „Das Geld dafür kommt vom Kreis”, so Poller. In Gambia hat der Verein
eine Schulbibliothek aufgebaut – mit Büchern aus Holzwickedes englischer
Partnerstadt. Hier kommt Poller sein Engagement im Vorstand des
Deutsch-Britischen Clubs zugute. „In Weymouth werden fleißig Bücher für
dieses Projekt gesammelt”, freut sich der GEKO-Vorsitzende. In Sierra Leone
wurde eine Gesundheitsstation aufgebaut. Seit kurzem engagiert sich GEKO auch in
Marokko. Dort haben sich im Hohen Atlas 13 Dörfer zusammengetan, um im Tal des
Flüsschens Tamstint ihre Lebensumstände zu verbessern. „Wir unterstützen
die Initiative dabei.”
Größtes Problem des Vereins GEKO, der nur 25 Mitglieder hat, ist das Geld.
„Wir finanzieren unsere Arbeit aus Mitgliedsbeiträgen und haben ein paar
Spender.” Größtes Kapital des Vereins sind gute Kontakte und Verbindungen,
etwa zum Evangelischen Krankenhaus Unna. „Da kriegen wir dann schon mal
gebrauchte medizinische Geräte oder Verbrauchsmaterial, das wir dann sammeln
und verschicken.” Beim Transport arbeitet der Verein oft auch mit anderen größeren
Initiativen zusammen. „Die nehmen unsere Kisten dann in ihren großen
Hilfscontainern mit, so dass wir sie preiswert verschicken können .”
Kontakt: GEKO e.V., Jürgen Poller, 02301/7718.
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Ein Zeitungsbericht der WR
2004
1000 Bücher aus Weymouth für die Schulbibliothek in Amamole
Ein Bericht aus den Newslettern des Deutsch-Britischen Clubs Holzwickede / Seite 3
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